heute ist rania drei wochen alt und weil ich schon seit über einer woche das bedürfnis verspüre mich mit anderen frauen/ müttern auszutauschen habe ich in der nähe eine stillgruppe ausfindig gemacht, die von einer hebamme geleitet wird, die über eine (was die stillgruppe betrifft) 13-jährige erfahrung verfügt.
der ort:ein zinshaus im 16. erdgeschossraum; im vorraum ca 8-10 kinderwägen; der eigentliche raum war ringsum mit mattenbelegt, die wiederum von müttern belegt waren.
die leute: die absolute bestätigung der allgemeinen statistischen prognosen, dass frauen immer später kinder bekommen.
ich hab mich ganz wohl gefühlt angesichts der tatsache, dass mir meine probleme im handumdrehen, im vergleich zu manch anderem gehöretem, plötzlich relativ vernachlässigbar erschienen; nichts desto trotz für jede ist ihre momentane situation irgendwie vordergründig und das ist gut so. ich habe auch eine seltsame unscheinbar wahrnehmbare solidarität mit den anderen frauen wahrgenommen.
ja war ganz interessant und wahrscheinlich werde ich da wieder hingehen.
fazit, mit erst drei wochen muttersein soll ich doch bitteschön die enge verbundenheit, die sich momentan durch vormittägliche stillmarathons ausdrückt, genießen.
vielleicht bin ich manchmal wirklich ein bisschen zu kopfig als das ich die wahrscheinlich kostabaren und unwiderbringlichen momente der entwicklung von so einem kind als solche sofort erkenne und zu schätzten weiß.
jetzt bin ich ein bisschen schlauer und die rania hat sich dort auch ziemlich wohl gefühlt. sie ist zwar die jüngste da gewesen aber bestimmt nicht die kleinste und das macht mich irgendwie froh.
les malignes: theresa+rania
die unähnlichkeit unserer beiden haarfarben ist auf jeden fall aufsehenerregend für die anderen, sonderbar. daweil gibt es weitaus sonderbarere phänomene.