Donnerstag, 13. Dezember 2007

das neue leben


mit der rania muss ich raus, heute war wiedereinmal ein rekordverdächtiger ausgang spontan am programm: spaziergang in schönbrunn mit marie und moritz; stilleinkehr und erledigungen.
auf den ersten anschein austauschbare betätigungen, die aber unerlässlich sind für gelebte flexibilität, ausreichende frischluftzufuhr und alternative zu bad-weather-home-sittins.
irgendwie hilft die dokumentation die zeit, die im moment fast unmerklich vergeht, besser zu strukturieren und wahrzunehmen. ganz leicht passiert es, dass tage vergehen ohne dass ich das gefühl habe irgend etwas sinnvolles für mich gemacht zu haben; alles ist jetzt nicht nur noch von mir abhängig obwohl ich schon weiterhin die hauptbestimmerin bin.
die nebenbestimmerin war gestern ein monat alt und hat damit eine irrsinnig schlaflose nacht bereitet. scheinbar gibt es hin und wieder so marksteine, die hoffentlich selten bleiben und so entwicklungsschritte sind.

mehr von meiner seht kostbaren schlafzeit will ich jetzt nicht mehr umwidmen deshalb komm ich jetzt auch zum ende und freu mich auf kommentare oder leserInnen

Mittwoch, 5. Dezember 2007

stillgruppe

heute ist rania drei wochen alt und weil ich schon seit über einer woche das bedürfnis verspüre mich mit anderen frauen/ müttern auszutauschen habe ich in der nähe eine stillgruppe ausfindig gemacht, die von einer hebamme geleitet wird, die über eine (was die stillgruppe betrifft) 13-jährige erfahrung verfügt.

der ort:ein zinshaus im 16. erdgeschossraum; im vorraum ca 8-10 kinderwägen; der eigentliche raum war ringsum mit mattenbelegt, die wiederum von müttern belegt waren.

die leute: die absolute bestätigung der allgemeinen statistischen prognosen, dass frauen immer später kinder bekommen.

ich hab mich ganz wohl gefühlt angesichts der tatsache, dass mir meine probleme im handumdrehen, im vergleich zu manch anderem gehöretem, plötzlich relativ vernachlässigbar erschienen; nichts desto trotz für jede ist ihre momentane situation irgendwie vordergründig und das ist gut so. ich habe auch eine seltsame unscheinbar wahrnehmbare solidarität mit den anderen frauen wahrgenommen.

ja war ganz interessant und wahrscheinlich werde ich da wieder hingehen.

fazit, mit erst drei wochen muttersein soll ich doch bitteschön die enge verbundenheit, die sich momentan durch vormittägliche stillmarathons ausdrückt, genießen.
vielleicht bin ich manchmal wirklich ein bisschen zu kopfig als das ich die wahrscheinlich kostabaren und unwiderbringlichen momente der entwicklung von so einem kind als solche sofort erkenne und zu schätzten weiß.

jetzt bin ich ein bisschen schlauer und die rania hat sich dort auch ziemlich wohl gefühlt. sie ist zwar die jüngste da gewesen aber bestimmt nicht die kleinste und das macht mich irgendwie froh.

les malignes: theresa+rania

die unähnlichkeit unserer beiden haarfarben ist auf jeden fall aufsehenerregend für die anderen, sonderbar. daweil gibt es weitaus sonderbarere phänomene.

Sonntag, 2. Dezember 2007

my home is my castle

zu haus sein ist wirklich fein aber zuviel des guten ist auch nicht optimal. im moment schauts so aus, dass ich mich nach der rania richten muss also mit schlaf- wach und ausgehzeiten; hungrig rausgehen ist auch nicht so lustig, da weint sie sonst und ich nerve mich dann ein bisschen.
ja so einfach wie ich mir das nie vorgestellt hab ist es dann manchmal doch nicht.
so kommt es vor, dass wir beide tageweise nicht vor die tür kommen oder erst wenn es schon dämmerig oder finster wird, ja die jahreszeit tut ihr übriges dazu.

nächste woche sthet auf dem programm eine stillgruppe auszuchecken zwecks des austausches ist es mir schon ein anliegen; es verfestigt sich immer mehr der eindruck, dass die rania mich stillmäßig, was die dauer und häufigkeit der sessions betrifft, um den finger wickelt und streng sein ist noch nicht so angebracht, wir kennen und ja erst so kurz, aber es tun sich schon einige erziehungsfragen auf.

ja so schnell kann es auch gehen; zumindest schaff ich es schon mich selbst mit essen zu versogen= kochen und essen ohne hilfe von aussen; stressfreier ist es allerdings schon wenn ab und zu meine mutter zur unterstützung kommt, vor einiger zeit hätte mich das noch beunruhigt aber jetzt bin ich richtig froh darüber.

genug der gedankenergüsse und bis demnächst