Freitag, 21. September 2007

desamor m lack of love/affection, coldness, indifference

was für ein wort!
die frage stellt sich ja schon immer wieder, ja vielleicht nicht jede/r, ob und wie das mit der liebe zu sich selbst und zu anderen menschen so ist.
ich persönlich glaube ja, dass wenn man erst einmal die muse hat sich mit sich selbst auseinanderzusetzten, sich mit seinen eigenen unzulänglichkeiten zu konfrontieren, das klappt das auch mit der liebe zu externen.
ich stell mir ab zu die frage wie das mit der mutterliebe so sein wird, ist das so was natürliches, was sich dann automatisch einstellt wenn das menschlein dann da ist? oder stellt sich das erst ein, nach einer weile, nachdem man/ frau sich vertraut gemacht hat mit dem neuen wesen?
an dieser stelle muss ich eine definitive antwort schuldig bleiben.

auffällig ist jedoch, das dieses wort, hat romanischen/ lateinischen ursprung in wörterbüchern älterer semester (matura 97) nicht auffindbar ist; ich spekulier jetzt mal, dass es sich dabei um eine eher poetische verwortung eines zustandes handelt der oben auf englisch näher definiert ist. (die referenz ist übrigens auf worderference.com zu finden).

jetzt zu einem anderen thema: „der teufel liegt im detail“, das ist so ein sau-blödes sprichwort, es trifft aber gerade, was es bedeutet im vorfeld von geschäftsabschlüssen genauestens zu definieren, was für eine ausgehandelten preis für eine leistung erbracht wird; bin gerade dabei eine winterfeste bekinderwagung in fellform zu reaktivieren, heisst es muss ein neuer zipp an dem teil angebracht werden; jetzt hat das ein schneider im auftrag meiner schwester übernommen, ohne aber auf dieses detail aufmerksam zu machen, was mich im nachhinein mäßig nervt, weil ganz klar ist, dass er von seiner informationspflicht als experte nicht wirklich gebrauch gemacht hat.
auf jeden fall gibt es zipp-verschlüsse die teilbar sind und solche, die am nie ganz auseinandergetrennt werden; sicherheitshalber, was überhaupt keinen sinn macht aber bitte.

in analogie zur ersteren semantischen entdeckung, sehr unkreativ ich weiss, liegt es nun nahe menschen zu diesen mindestens zwei zipp-gruppen zuzuteilen; ich oute mich gleich mal als erster typ,
angesichts der unendlich erweiterbaren modischen varianten von stoff-mit-Zipp-verschluss-Kreationen gibt es sicher auch noch multi-zipps, anit-zipps ect.

wurscht ich geh jetzt auf jeden fall einen teilbaren-zipp checken

Sonntag, 2. September 2007

DIE KWF - KINDERWAGENFRAGE

zur anteilnahme aussenstehender gehört auch fast immer die frage nach der babyausstattung und was frau/mann schon so hat; der kinderwagen, als unabdingaberes transportmittel ist auch so ein beliebtes thema; ich hab mir bisher nicht viele gedanken darueber gemacht wie, ob und wann ich daran gehe so ein teil zu besorgen, zum glück kann ich auch hier auf die schwesterliche versorgungsquelle zurückgreifen;
es scheint allerdings so zu sein, dass die wahl bzw. das dadurch getätigte statement des gefährtes einiges über die eltern aussagen kann (nicht muss).
abgesehen von der tatsache, dass die geldfrage dabei für den grossteil k/eine rolle spielt, sollte man sich auch hier überlegen wie das kosten-nutzen-verhältnis und der verwendungszeitraum und die praktikabilität zueinander stehen; völlig ausgeblendet habe ich hier das modebewusstsein der elternteile, was auch nicht ganz richtig ist;
modebewusstsein ist hier fast gleichzusetzten mit marken-bewusstsein; entgegen einer rein oberflächlichen sichtweise muss ich hier der ehrlichkeithalber einfügen, dass bestimmte marken auch wirklich vorteile in der anwendung bieten; das bedeutet beispielsweise, dass die dann einfach mehr ein-stellungsmöglickeiten und accessoirs bieten und mitbringen als andere;
meine beobachtungen wien betreffend schauen folgendermassen aus: das nämlich meiner auffassung nach ein nicht geringer teil der jungeltern für den nachwuchs tief in die tasche greifen kann und sich für die boogaloo oder auch die schriebtischstuhl-variante (keine ahnung wie diese marke heisst und was dabei die vorteile sein sollen) von kinderwägen entscheidet;
völlig ausser aucht gelassen habe ich bisher auch die ergonomische frage was die KWW (kinderwagenwahl) betrifft; hier ist freilich zu bemerken, dass bestimmte modelle zeitlich und je nach anspruch outdoorfähig, transportfähigkeit und kompatibilität mit den bedürfnissen von autofahrerInnen mitbringen müssen;
zum nachdenken angeregt hat mich unter anderem der gestrige besuch in einem outlet-einkaufs-städtlein ausserhalb von barcelona, wo sicher 99% der besucherInnen 1.) mit dem auto kommen 2.) davon wieder 60% jungfamilien sind und 3.) sicherlich ein gewisses markenbewusstsein mitbringen, wie ich natürlich auch allerdings im auftrag von daheimgeliebenen schuhfetischistInnen;
auffallend dabei war allerdings wie viele väter stolz ihre kinder in rosa oder hellblauen McLarren-Wägen durch die bevölkerten einkaufsgassen schoben, rosa war übrigens in der mehrzahl; meine hypothese war böserweise der natur, dass ich mir gedacht habe, dass diese väter im sinne ihrer maskulinen vorliebe für schnelle und chique schlitten zumindest in der kinderwgagenfrage ihren einfluss geltend machen, und damit auch gut fahren, wahrscheinlich;

ich bin ja dafür, dass es so etwas gibt wie einen kinderwagen-pool wo man je nach wechselnden bedürfnissen und saisonalen bedingungen kinderwägen im austausch ausleihen kann;

das kinderwagen-highlight für zweifache eltern habe ich kürzlich in wien gesichtet und zwar handelte es sich dabei um einen wagen der in der hinteren-unteren-normalerweise für einkäufe oder sonstige accessoirs fungierende teil, als liege-bzw sitzfläch für ein kind diente und die obere etage wie gehabt für ein weiteres kind ausgestattet war, was wiederum meine bedenken in punkto feinstaub-konsum in den unteren gefilden der stadtbenützerinnen hervorrief;

ich glaube fürs erste reicht dieser einblick, ich muss mich selbst erst eingehender mit diesen fragen auseinandersetzten bis dahin oder bis es dann soweit ist werde ich mir ein tragtuch checken.