zur anteilnahme aussenstehender gehört auch fast immer die frage nach der babyausstattung und was frau/mann schon so hat; der kinderwagen, als unabdingaberes transportmittel ist auch so ein beliebtes thema; ich hab mir bisher nicht viele gedanken darueber gemacht wie, ob und wann ich daran gehe so ein teil zu besorgen, zum glück kann ich auch hier auf die schwesterliche versorgungsquelle zurückgreifen;
es scheint allerdings so zu sein, dass die wahl bzw. das dadurch getätigte statement des gefährtes einiges über die eltern aussagen kann (nicht muss).
abgesehen von der tatsache, dass die geldfrage dabei für den grossteil k/eine rolle spielt, sollte man sich auch hier überlegen wie das kosten-nutzen-verhältnis und der verwendungszeitraum und die praktikabilität zueinander stehen; völlig ausgeblendet habe ich hier das modebewusstsein der elternteile, was auch nicht ganz richtig ist;
modebewusstsein ist hier fast gleichzusetzten mit marken-bewusstsein; entgegen einer rein oberflächlichen sichtweise muss ich hier der ehrlichkeithalber einfügen, dass bestimmte marken auch wirklich vorteile in der anwendung bieten; das bedeutet beispielsweise, dass die dann einfach mehr ein-stellungsmöglickeiten und accessoirs bieten und mitbringen als andere;
meine beobachtungen wien betreffend schauen folgendermassen aus: das nämlich meiner auffassung nach ein nicht geringer teil der jungeltern für den nachwuchs tief in die tasche greifen kann und sich für die boogaloo oder auch die schriebtischstuhl-variante (keine ahnung wie diese marke heisst und was dabei die vorteile sein sollen) von kinderwägen entscheidet;
völlig ausser aucht gelassen habe ich bisher auch die ergonomische frage was die KWW (kinderwagenwahl) betrifft; hier ist freilich zu bemerken, dass bestimmte modelle zeitlich und je nach anspruch outdoorfähig, transportfähigkeit und kompatibilität mit den bedürfnissen von autofahrerInnen mitbringen müssen;
zum nachdenken angeregt hat mich unter anderem der gestrige besuch in einem outlet-einkaufs-städtlein ausserhalb von barcelona, wo sicher 99% der besucherInnen 1.) mit dem auto kommen 2.) davon wieder 60% jungfamilien sind und 3.) sicherlich ein gewisses markenbewusstsein mitbringen, wie ich natürlich auch allerdings im auftrag von daheimgeliebenen schuhfetischistInnen;
auffallend dabei war allerdings wie viele väter stolz ihre kinder in rosa oder hellblauen McLarren-Wägen durch die bevölkerten einkaufsgassen schoben, rosa war übrigens in der mehrzahl; meine hypothese war böserweise der natur, dass ich mir gedacht habe, dass diese väter im sinne ihrer maskulinen vorliebe für schnelle und chique schlitten zumindest in der kinderwgagenfrage ihren einfluss geltend machen, und damit auch gut fahren, wahrscheinlich;
ich bin ja dafür, dass es so etwas gibt wie einen kinderwagen-pool wo man je nach wechselnden bedürfnissen und saisonalen bedingungen kinderwägen im austausch ausleihen kann;
das kinderwagen-highlight für zweifache eltern habe ich kürzlich in wien gesichtet und zwar handelte es sich dabei um einen wagen der in der hinteren-unteren-normalerweise für einkäufe oder sonstige accessoirs fungierende teil, als liege-bzw sitzfläch für ein kind diente und die obere etage wie gehabt für ein weiteres kind ausgestattet war, was wiederum meine bedenken in punkto feinstaub-konsum in den unteren gefilden der stadtbenützerinnen hervorrief;
ich glaube fürs erste reicht dieser einblick, ich muss mich selbst erst eingehender mit diesen fragen auseinandersetzten bis dahin oder bis es dann soweit ist werde ich mir ein tragtuch checken.
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